FAQ

Sie haben Fragen zu unseren Produkten und Dienstleistungen oder zur Installation und Handhabung unserer Produkte? Hier haben wir für Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen zusammengestellt. Ihre Frage ist nicht dabei? Dann hilft Ihnen unsere Hotline von montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 unter +49 (0) 4347 715 2360.
  • Was muss ich beim Umstieg auf Windows 10 beachten?

    Seit Sommer 2015 steht das Betriebssystem-Update von Microsoft zur Installation bereit. Wer seine Praxis-Computer auf Windows 10 updaten will, sollte vorher einige wichtige Dinge beachten und überprüfen, bevor er mit einem komplikationsfreien Update beginnen kann.

    Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Punkte in einer Checkliste zur Verfügung gestellt:

    1. Wird das neue Windows-Betriebssystem für verbesserte Prozess- und Arbeitsabläufe in der Praxis wirklich benötigt?

    Wir empfehlen den Umstieg erst, wenn die Kompatibilität aller Anwendungen und Peripheriegeräte sichergestellt ist und die Hersteller aller Hard- und Softwareprodukte, die Sie in der Praxis verwenden, einen reibungslosen Support für Windows 10 gewährleisten können.

    Wir haben unsere Treiber gründlich überarbeitet und die Installation nicht nur für Windows 7, 8 und das neue Windows 10 optimiert, sondern auch deutlich vereinfacht. Mit nur wenigen Mausklicks werden Sie alle nötigen Treiber und Werkzeuge bei einer Neuinstallation unserer Geräte installieren können – schnell und zuverlässig.

    Bitte fragen Sie vor einem Umstieg auf Windows 10 zunächst Ihren Systemadministrator, ob ein Umstieg mit Ihrer Geräte- und Softwarekonfiguration möglich ist.

    2. Erfüllt meine Praxisverwaltungssoftware und weitere wichtige Anwendungen die technischen Voraussetzungen für die Installation von Windows 10?

    Das Herzstück Ihres Praxissystems ist das Patientenverwaltungssystem (PVS). Dieses kommuniziert mit den Peripheriegeräten und muss einwandfrei unter Windows 10 funktionieren, damit der Betrieb in Ihrer Praxis nicht gestört wird.

    An den Schnittstellen zwischen PVS und Peripherieanwendungen und -hardware müssen beide Seiten das neue Windows-System unterstützen. Fragen Sie vor einem Umstieg auf Windows 10 auf jeden Fall Ihren PVS-Hersteller, ob ein Umstieg mit Ihrem PVS möglich ist.

  • Welche Zulassungsnummer der gematik hat mein ORGA-Kartenterminal?

    Alle Gesundheitsterminals für Ärzte müssen von der gematik zugelassen sein. Diese Zulassungsnummer kann im Gerät im Statusmenü angezeigt und über die Seiten der gematik verifiziert werden.

    Im Folgenden eine Übersicht aller für die aktuellen ORGA-Terminals zugelassenen Anmeldungs-ID’s. Die Anmeldungs-ID’s sind abhängig von der installierten Firmware und daher unterschiedlich. Die Anmeldungs-ID wird jeweils beim Übertragen von Kartendaten vom Gerät an die Praxisverwaltungssoftware mit übertragen.

     

    Anmeldungs ID Gerät Firmware-Version G2-eGK Lesbarkeit (seit 2016 ausgegebene Patientenkarten)
    ZLS_mobKT_SaM_000033 ORGA 920 M plus 3.01 Nein
    ZLS_mobKT_SaM_000179 ORGA 920 M plus 3.02 Nein
    ZLS_mobKT_SaM_000191 ORGA 920 M plus 3.19 Ja
    ZLS_mobKT_SaM_000111 ORGA 930 M 3.0 Nein
    ZLS_mobKT_SaM_000168 ORGA 930 M 3.02 Nein
    ZLS_mobKT_SaM_000146 ORGA 930 M 3.10 Teilweise*
    ZLS_mobKT_SaM_000215 ORGA 930 M 3.20 Ja
    ZLS_BCS_SaM_000022 ORGA 6041 L eHealth-BCS 2.06 Nein
    ZLS_BCS_SaM_000033 ORGA 6041 L eHealth-BCS 2.07 Nein
    ZLS_BCS_SaM_000088 ORGA 6141 eHealth-BCS 2.20 Ja
    ZLS_eHealth-KT_INGHC_001602 ORGA 6141 VSDM# 3.5.0 Ja

     

    * Tests haben ergeben, dass es vereinzelt zu Problemen beim Auslesen von bestimmten G2-Karten mit der Firmware Version 3.10 kommt

    # Gerät für die Erprobungsphase des Online-Rollout (Stufe 1). Nicht für den Einsatz im Online-Produktivbetrieb (Stufe 1) geeignet.

  • Was bedeutet „VSDM-Zulassung“ für Gesundheitskartenterminals?

    VSDM ist die Abkürzung für „Versicherten-Stammdaten-Management“. Dabei handelt es sich um eine neuen Geräte-Standard in der Telematikinfrastruktur, der sich derzeit in der Erprobung befindet. Gesundheitskartenterminals, die an der Erprobung teilnehmen, benötigen eine „VSDM-Zulassung“. Die Erprobungszulassung für das Versicherten-Stammdaten-Management (VSDM) betrifft mobile und stationäre Kartenterminals, Konnektoren und Praxissoftware für Arztpraxen, Krankenhäuser und medizinische Versorgungszentren, die in den Testregionen an der Erprobung teilnehmen.

    Die Teilnehmer an der Erprobung wurden vorab durch die Betreiber der Testregionen ausgewählt. Diese werden jetzt für die Testphase mit neuer Soft- und Hardware zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur für die Anwendung VSDM ausgestattet.

     

  • Lösen die Kartenterminals mit VSDM-Zulassung die bisherigen Geräte mit BCS-Zulassung ab?

    Nein, die aktuellen Kartenterminals mit BCS-Zulassung sind die einzigen, die derzeit in allen anderen Einrichtungen mit Ausnahme der Teilnehmer an den Testregionen, eingesetzt werden können. Alle anderen Leistungserbringer können die vorhandene Hardware und somit auch die im Feld befindlichen BCS-Kartenleser weiter wie gewohnt nutzen. Erst wenn die bundesweite Umstellung auf den Onlinebetrieb (voraussichtlich im Jahre 2018) verpflichtend ist, können BCS-Terminals nicht mehr in einer medizinischen Einrichtung eingesetzt werden, in der die Umstellung auf den Online-Produktivbetrieb – Stufe 1 (OPB1) der Telematikinfrastruktur bereits erfolgt ist.

  • Sind Kartenterminals mit VSDM-Zulassung bereits für den zukünftigen bundesweiten Online-Rollout geeignet?

    Nein, die VSDM-Zulassung ist eine zeitlich befristete Zulassung und beschränkt sich auf die Teilnehmer der Erprobung in den Testregionen. Für den bevorstehenden bundesweiten Rollout müssen die Kartenlesegeräte eine Neuzulassung als sogenanntes eHealth-Kartenterminal (eHKT) erhalten.

    Weitere Informationen hierzu finden Sie auch auf der gematik Homepage unter folgendem Link: https://www.gematik.de/cms/de/zulassung/zulassung_startseite.jsp

  • Was kann ich tun, wenn mein ORGA 930 M immer wieder neu startet und sich nicht nutzen lässt?

    Das ORGA 930 M wird mit den für das Einsatzgebiet optimal geeigneten Akkus (NiMH) betrieben. Diese Akkus können bei längerer Lagerung an Kapazität verlieren und sollten daher vor dem ersten Einsatz oder nach monatelanger Lagerung am besten über Nacht oder zumindest für acht Stunden geladen werden. Wenn Ihr Gerät ständig neu startet und sich nicht nutzen lässt, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:
     
    1.    Entnehmen Sie die Akkus aus dem Gerät.
    2.    Schließen Sie das Gerät über USB an Ihren PC an.
    3.    Warten sie bis das ORGA 930 M betriebsbereit ist.
    4.    Legen Sie die Akkus ein, während das Gerät über USB angeschlossen ist
    5.    Laden Sie das Gerät für mindestens acht Stunden oder besser über Nacht einmalig voll auf.
     
    Sollte diese Vorgehensweise nicht helfen, tauschen Sie die Akkus bitte gegen neue aus.

     

  • Was ist beim Umgang mit Kartenlesegeräten in der Arztpraxis zu beachten?

    Funktionierende Kartenlesegeräte sind für die Arztpraxis äußerst wichtig, denn Störungen an den Geräten behindern die Arbeitsabläufe stark. Die ORGA-Geräte sind sehr robust, dennoch können in einigen Fällen Störungen auftreten. Diese lassen sich meist vermeiden, wenn Sie die folgenden Hinweise beachten:

    1. Flüssigkeiten

    Achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeit in das Gerät läuft. Wenn Flüssigkeit über die Tastatur gelaufen ist, machen Sie das Gerät bitte stromlos, wischen es ab und lagern es mehrere Tage auf dem Kopf zum Austrocknen. So ist mit etwas Glück ein Schaden am Gerät zu verhindern. Bitte beachten Sie: Flüssigkeiten, die in das Gerät eindringen führen nicht immer sofort zum Defekt, sondern können durch fortlaufende Korrosion auch noch nach Wochen oder Monaten zum Ausfall führen!

    2. Reinigung und Pflege

    Bitte reinigen Sie das Kartenterminal nur mit einem weichen, leicht feuchten Tuch. Durch die Reinigung mit einem trockenen Tuch kann das Kunststoffgehäuse elektrostatisch aufgeladen werden und zieht Staub besonders an. Vermeiden Sie den Einsatz von Putz- und Scheuermitteln sowie lösungsmittelhaltigen Stoffen.

    3. Desinfektion

    Sprühen Sie niemals Desinfektionsmittel direkt auf das Gerät. Es darf keine Flüssigkeit in das Gerät gelangen. Verwenden Sie am besten feuchte Desinfektionstücher. Das Gerät abzutupfen ist schonender als zu wischen. Die Siegel und die Bedruckung reagieren unter Umständen empfindlich auf zu intensiven Kontakt mit chemischen Flüssigkeiten und könnten sich im Laufe der Zeit beim Wischen ablösen bzw. unkenntlich werden.

    4. Umgang beim Einlesen der Versichertenkarten

    Bevor Sie die Karte Ihrer Patienten stecken, machen Sie bitte eine Sichtkontrolle auf Beschädigungen und Verschmutzung. Gegebenenfalls reinigen Sie die Karten oder entfernen sie Rückstände von Klebestreifen, Etiketten, angebrochene Kartenteile oder Beschichtungen von der Karte. Im Zweifelsfall sollten Sie es ablehnen die Karte zu stecken, da Ihr Gerät beschädigt werden könnte.

     

  • Das Kartenterminal funktioniert beim ersten Anschließen nicht. Woran kann das liegen?

    Bitte prüfen Sie bei der ersten Inbetriebnahme eines ORGA-Kartenterminals folgende Dinge:

    • Ist das Gerät korrekt angeschlossen und sind alle Treiber installiert?
    • Starten Sie das Testprogramm WinHML-Test, das bei der Treiberinstallation mit installiert wurde. Wenn hier kein Fehler gemeldet wird, ist das Gerät korrekt angeschlossen, aber die Kommunikation mit der Praxissoftware funktioniert unter Umständen noch nicht richtig. Es müssen vermutlich noch weiter Systemeinstellungen in Ihrem Praxisverwaltungsprogramm vorgenommen werden. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Softwarehersteller.
  • Woran kann es liegen, dass mein Kartenterminal plötzlich nicht mehr funktioniert?

    Wenn das Kartenterminal plötzlich nicht mehr korrekt funktioniert, prüfen Sie bitte folgende Dinge:

    • Lässt sich eine bestimmte Karte nicht lesen? Prüfen Sie, ob die Karte mechanischbeschädigt ist und ob eine andere Karte lesbar ist.
    • Prüfen Sie, ob alle Kabel korrekt angeschlossen sind und Ihr PC und Kartenleser betriebsbereit sind.
    • Führen Sie einen Neustart des Terminals durch, indem Sie es für 10 Sekunden vom Strom trennen und dann wieder anschließen.
    • Lässt sich nach dem Neustart immer noch keine Karte auslesen, nutzen Sie bitte das mitgelieferte Programm „WinHML-Test“, um die Gerätefunktion zu prüfen. Sollte dieser Test fehlerfrei verlaufen, so liegt das Problem sehr wahrscheinlich an den Einstellungen in Ihrer Praxissoftware. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Softwarehersteller.
    • Wenn Sie den Fehler nicht finden können, schreiben Sie sich die Umstände genau auf unter denen der Fehler aufgetreten ist (z.B. von welcher Krankenkasse stammt die Karte, was wurde vorher getan, ehe das Gerät nicht mehr funktionierte) und wenden Sie sich an Ihren IT-Betreuer.
  • Vermutlich ist der Kartenslot meines Terminals defekt. Was kann ich tun?

    Wenn Sie den Verdacht haben, dass der Kartenslot beschädigt ist, so versuchen Sie den zweiten Kartenslot zu nutzen (Bei den stationären Geräten befindet sich dieser auf der rechten Seite des Terminals und bei den mobilen Geräten unter der Batteriefachabdeckung. Je nach Softwarehersteller Ihres Praxisverwaltungsprogramms wird dieser Slot ebenfalls unterstützt.

    Sollte eine Versichertenkarte problemlos im zweiten Kartenslot lesbar sein, deutet alles auf einen Defekt des Hauptkartenslots hin, und das Gerät sollte getauscht/repariert werden.

    Wenn Ihre Software den zweiten Slot nicht unterstützt oder Sie ganz sicher gehen wollen, dann nutzen Sie bitte das mitgelieferte Programm „WinHML-Test“, um die Gerätefunktion zu prüfen.

    Im Störungsfall reparieren wir Ihr ORGA-Gerät sehr schnell oder Sie bekommen in sehr dringenden Fällen ein Austauschgerät, das in der Praxis verbleibt (defektes Gerät wird zurückgeschickt, wenn das Austauschgerät angekommen ist (Vorabaustausch). Wir prüfen das zurückgesandte Gerät und stellen nur die Reparaturkosten in Rechnung, wenn es sich nicht ohnehin um einen Garantiefall handelt.

  • In der Reparaturrechnung steht „Fremdkörper im Slot" was bedeutet das?

    Als Fremdkörper bezeichnen wir einen Teil, der zu einer Fehlfunktion des Slots geführt hat. Das können abgebrochene Kartenteile, abgelöste Aufkleber, Kartenbeschichtungen, Büroklammern, Zettel, Akkupunkturnadeln, etc. sein. Es reichen schon kleine Fremdkörper, die von außen nicht sichtbar sind, um den korrekten Kontakt zwischen dem Kontaktfeld der Versichertenkarte und dem Kartenterminal zu stören. Zum Entfernen muss das Gerät zerlegt und häufig sogar der Slot ausgetauscht werden.

    Diese Art von Störungen ist kein Bestandteil von Gewährleistungsansprüchen oder unserer Herstellergarantie!

  • Mit welchen Betriebssystemen sind ORGA-Terminals kompatibel?

    Mit den ORGA-Terminals wird eine Installations-CD ausgeliefert, auf der Sie neben dem ausführlichen Handbuch auch Treiber für das Gerät befinden.

    Wir empfehlen allerdings immer die neusten Treiber für unsere Geräte zu benutzen. Diese können Sie im Downloadbereich unserer Homepage kostenfrei herunterladen.

    Diese Treiber unterstützen die Microsoft-Betriebssysteme Windows 7, Windows 8 und Windows 10 sowie die Appel-Betriebssysteme ab MAC OSX 10.4.

  • Ich habe meine PIN vergessen! Was kann ich tun?

    Alle gematik-zertifizierten Geräte sind mit PIN (persönliche Identifikationsnummern) gesichert um einen Missbrauch oder das widerrechtliche Auslesen der Daten zu verhindern.

    ORGA-Terminals haben zwei PIN:

    1. Die Admin-PIN, die immer gesetzt werden muss (bei der ersten Inbetriebnahme muss der Systemadministrator eine Admin-PIN vergeben!)

    2. Die User-PIN, die bei Bedarf gesetzt werden kann.

    Wenn Sie Ihre User-PIN vergessen haben, können Sie in den Servicebereich Ihres Gerätes gehen und die User-PIN-Trennung aufheben. Hierdurch wird die User-PIN durch die Admin-PIN ersetzt. Durch erneute Trennung von Admin- und User-PIN kann dann einen neue User-PIN vergeben werden.

    Wenn die Admin-PIN vergessen wurde, ist eine Rücksetzung nur noch beim Hersteller oder durch das sogenannte Challenge-Response-Verfahren mit Hilfe des Herstellers möglich, da eine Rücksetzung aufgrund von Sicherheitsvorschriften im Feld nicht zulässig ist.

    Bitte setzen Sie sich mit uns telefonisch oder per Mail in Verbindung, um den genauen Ablauf bei diesem kostenpflichtigen Zurücksetzen Ihres Terminals abzuklären.
    Bei diesem Vorgang gehen auch alle Geräteeinstellungen und bei den mobilen Geräten gespeicherte Versichertendaten verloren, da dies aus Datenschutzgründen vorgeschrieben ist.

  • Ist mein ORGA-Terminal updatefähig?

    Aufgrund von unterschiedlichster Faktoren ist die Aktualisierung von Firmware unserer Geräte notwendig, um z. B. die Kompatibilität mit Betriebssystemen, Patientenverwaltungssoftware und Versichertenkarten zu gewährleisten oder die Funktionalität an geänderte, gesetzliche Vorgaben anzupassen.

    Diese Firmware-Updates werden je nach dem kostenlos oder kostenpflichtig von uns zur Verfügung gestellt.

    Hier eine Übersicht unserer aktuell verfügbaren Firmware-Updates für unsere ORGA-Geräte:

     

    Gerät Alte Firmware-Version Update auf neuste
    Firmware-Version
    Grund für das Update: Kostenpflichtig?
    ORGA 920 M plus 3.00 3.01 3.02 3.19 Lesbarkeit der neuen G2-eGK Karten, die seit 2016 von den gesetzlichen Krankenkassen ausgegeben werden. Ja
    ORGA 930 M 3.02 3.10 3.20 Lesbarkeit der neuen G2-eGK Karten, die seit 2016 von den gesetzlichen Krankenkassen ausgegeben werden. Ja

     

     

    Die großen gesetzlichen Krankenkassen haben seit Oktober 2016 damit begonnen neue, elektronischer Gesundheitskarten der 2. Generation (eGK-G2 Karten) an Ihre Versicherten zu versenden. Mobile Kartenleser, welche nicht auf dem aktuellen Firmware-Stand sind, zeigen beim Einstecken einer neuen G2-eGK die Fehlermeldung „Karte nicht lesbar“ an.

    Stationäre Kartenterminals benötigen zur Verarbeitung der neuen G2 Karten kein Firmware-Update.

    Zukünftige Firmware-Updates in Vorbereitung:

     

    Gerät Alte Firmware-Version Update auf neuste
    Firmware-Version
    Grund für das Update: Kostenpflichtig?
    ORGA 920 M plus 3.19 4.x Einsatz des Gerätes in der zukünftigen Online-Telematikinfrastruktur der gematik. Ja
    ORGA 930 M 3.20 4.x Einsatz des Gerätes in der zukünftigen Online-Telematikinfrastruktur der gematik. Ja

     

     

    Nach derzeitiger Planung der gematik werden die bereits im Einsatz befindlichen mobilen Gesundheitskartenterminals durch ein Firmware-Update für den Einsatz der zukünftigen Online-Telematikinfrastruktur (OPB1) umgerüstet werden können. Hierfür entwickeln wir derzeit die Firmware-Updates für unsere aktuellen mobilen ORGA-Geräte. Sollte sich an den Plänen der gematik nichts mehr ändern, werden wir mit dem bundesweiten Rollout der Online-Telematikinfrastruktur diese Firmware-Updates rechtzeitig zur Verfügung stellen.

    Bei den stationären Gesundheitskartenterminals sieht es etwas anders aus:

    Nach aktuellem Stand der gematik-Projektplanung wird voraussichtlich keines der derzeit im Markt befindlichen Geräte durch ein Firmware-Update für den Einsatz in der zukünftigen Online-Telematikinfrastruktur (OPB1) der gematik umgerüstet werden können. Dies betrifft alle Hersteller und liegt an den neuen, verschärften Sicherheitsanforderungen des BSI an die Hardware der Terminals.

    Wir haben deshalb bereits eine neue Variante unseres ORGA 6141 entwickelt, die allen aktuellen Sicherheitsanforderungen des BSI entspricht und die sich derzeit in der Zulassung der gematik für den zukünftigen Einsatz in der Online-Telematikinfrastruktur befindet.

  • Wie teste ich, ob eine eGK defekt ist?

    Unsere ORGA-Geräte verfügen über diverse Selbsttest-Funktionen, mit denen man auch die Lesbarkeit von Versichertenkarten in den verschiedenen Kartenslots prüfen kann. Mit
    folgenden Tastenkombinationen am Gerät können Sie testen, ob eine gesteckte eGK im Kartenslot 1 gelesen wird:

    ORGA 6041 L / ORGA 930 M / ORGA 920 M plus:

    Im Cursormode: [Hauptmenü] -> [Service \3] -> [Test \5] -> [Einzeltest \2] -> [Slot 1 \5]

    Im Direktmode: [Hauptmenü] -> 3 -> 5 -> 2 -> 5

    ORGA 6141:

    Im Cursormode: [Hauptmenü] -> [Service \3] -> [Test \5] -> [Einzeltest \2] -> [Slot 1 \4]

    Im Direktmode: [Hauptmenü] -> 3 -> 5 -> 2 -> 4 Sobald Sie dieses Menü anwählen, werden Sie aufgefordert, eine Karte in den oberen
    Kartenschlitz zu stecken. Sobald Sie eine lesbare eGK-Karte eingesteckt haben, wird eine Buchstabenfolge wie hier dargestellt ausgegeben:

    ATR: 3b dd 97 ff 81 b1 fe 45 1f 03 00 64 04 05 08 03 73 96 21 d0 00 90 00 c8

  • Wie kann ich das ORGA 6141 bzw. ORGA 6041L per LAN (Ethernet) betreiben?

    Die Geräte ORGA 6141 und ORGA 6041 können schon heute über LAN betrieben werden. Die Installation ist mit der folgenden Anleitung einfach durchzuführen.

    Hinweis: Für die Einbindung von ThinClients unter Windows Server 2003 gibt es eine spezielle Anleitung (Die Anleitung zeigt wie sich das Fehlverhalten vermeiden lässt, dass
    eine Anwendung auf einem Windows 2003 R2 Server blockiert, wenn über RDP / ICA auf diese zugegriffen wird), die bei Bedarf per E-Mail an technik.ihc@ingenico.com.

    Anleitung:

    Um das ORGA 6141 und 6041 L per LAN im Windows Netzwerk zu betreiben sind folgende Schritte erforderlich:

    Das ORGA 6141 wird folgendermaßen über den LAN-Anschluss mit dem Netzwerk verbunden:

    Hauptmenü -> [Einstellungen \2] -> "PIN eingeben" -> "PIN bestätigen" -> [Schnittstelle \22] -> [Auswahl \221] -> [LAN \2213].

    Hauptmenü -> [Einstellungen \2] -> "PIN eingeben" -> "PIN bestätigen" -> [Schnittstelle \22] -> [Parameter \222] -> [LAN \2222] -> [IP-Adresse \22223] z.B. 10.40.5.239

    Das ORGA 6041 L wird folgendermaßen über den LAN-Anschluss mit dem Netzwerk verbunden:

    Hauptmenü -> [Einstellungen \2] -> "PIN eingeben" -> "PIN bestätigen" -> [Schnittstelle \22] -> [Auswahl \221] -> [LAN \2213].

    Hauptmenü -> [Einstellungen \2] -> "PIN eingeben" -> "PIN bestätigen" -> [Schnittstelle \22] -> [Parameter \222] -> [LAN \2223] -> [IP-Adresse \22233] z.B. 10.40.5.239

    Mit einem "Ping" auf der Windows Kommandozeile (CMD) prüfen Sie ob das Gerät erreichbar ist.

    Softwarepaket für das ORGA 6141 und ORGA 6041 L auf dem PVS-Server installieren:

    Auf dem Server des PVS-Systems kopieren Sie die folgenden Dateien aus dem installierten Softwarepaket in das PVS-Programmverzeichnis.

    Die Dateien finden Sie auf der beiliegenden Installations-CD unter: [Laufwerk]:\Windows\Tools\Quicktest\

    • CTORG32.DLL
    • CTORG32.INI
    • QuickTest.exe

    Jetzt müssen Sie die IP Adresse in die CTORG32.INI Datei eintragen. Zum editieren dieser Datei können Sie einen beliebigen Texteditor, wie zum Beispiel Notepad benutzen. Hier ein Beispiel für den Eintrag in der 'CTORG32.INI':

    ; ===================================================== ===============
    ; Configuration for TCP/IP (LAN) devices
    ; ===================================================== ===============
    [TCPDevice1] pn=PORT_TCP1 ip_addr=10.40.5.239 <== vergebene IP-Adresse bitte hier eintragen tcp_port=9700 encrypted=0 username=orga password=bcslan

    Das Kartenterminal kann jetzt über die CT-API Portnummer pn = 16384 (PORT_TCP1 / 0x4000) angesprochen werden. (Sollten mehrere Kartenterminals ins Netzwerk eingebunden werden, so verwenden sie die weiteren "TCPDevice" Einträge)

    Mit Quicktest testen Sie die Funktion des Geräts im Netz. Eintragung ins PVS-System: Unterstützt Ihr PVS-System die CT-API Port Nummern bis 64384, so tragen Sie jetzt die Port-Nummer 16384 ein.

    Weiterhin muss die ctorg32.dll in das PVS eingebunden werden. Details zur Vorgehensweise entnehmen sie bitte der Bedienungsanleitung des PVS-Systems oder erfragen Sie bei Ihrem PVS-Hersteller.

    Falls Ihr KIS / PVS diese CT-API Portnummer nicht unterstützt können Sie in der CTORG32.INI "PortMapping" einstellen. Ergänzen Sie dann die folgenden Zeilen in der INI-Datei.
    CTORG32.INI Datei (PortMapping): ;

    ===================================================== ===============
    ; Port Mapping
    ; ===================================================== ===============
    ; [portMapping] ; pn_3=PORT_TCP1

    Mit Quicktest sollten Sie das ORGA 6141 oder ORGA 6041 L jetzt über CT-API Port 3 (COM) und CT-API Port 16384 (LAN) erreichen.

    Nun können Sie mit dem KIS/PVS die KVK und die eGK einlesen.

  • Wird mein ORGA 930 M bzw. ORGA 920 M plus Notfalldatensätze anzeigen können?

    Derzeit wird der Notfalldatensatz (NFD) im Rahmen des Forschungsprojekts „NFDM-Sprint“ unter realen Bedingungen des Gesundheitswesens am Universitätsklinikum Münster erprobt. Dies geschieht zunächst ohne „echte“ Notfalldatensätze auf den Versicherten-Karten und ohne „echte“ mobile Kartenterminals.  Ziel des Pilotprojekts ist es, den Prozess der Anlage von Notfalldaten zu analysieren und dabei für den zukünftigen Einsatz zu optimieren.

    Erst im Anschluss daran werden die Spezifikationen an die Kartenterminals finalisiert und wir als Hersteller können erst dann mit der Entwicklung einer neuen Firmware mit
    NFDM beginnen. Es lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht endgültig sagen, ob wir die Implementierung dieser Funktion für die beiden aktuellen Geräte ORGA 920 M plus und ORGA 930 M umsetzen können.

     

  • Ist das ORGA 920 M plus bzw. ORGA 930 M für den gematik Online-Produktivbetrieb - Stufe 1 (OPB1) zugelassen?

    Nach derzeitiger Planung der gematik werden die bereits im Einsatz befindlichen mobilen Gesundheitskartenterminals durch ein Firmware-Update für den Einsatz der zukünftigen Online-Telematikinfrastruktur (OPB1) umgerüstet werden können. Hierfür entwickeln wir derzeit die Firmware-Updates für unsere aktuellen mobilen ORGA-Geräte. Sollte sich an den Plänen der gematik nichts mehr ändern, werden wir diese Updates rechtzeitig zum OPB1 zur Verfügung stellen.

  • Ist meine Praxissoftware kompatibel mit den ORGA-Terminals?

    Die Einbindung unserer Geräte über unseren Treiber (ctorg32.dll) bietet ein Maximum an Sicherheit. Damit sind alle aktuellen Anforderungen in den relevanten Protokoll-Stacks vorhanden. Das Lesen einer KVK wie aller alten und neuen eGKs ist damit sicher und spezifikationskonform. Die Vielzahl der am Markt befindlichen Software-Pakete erfordert in der Regel eine Überprüfung mit unseren Geräten. Dies haben wir für einen Großteil der am Markt verfügbaren Pakete getan. Wir empfehlen Ihnen aber sicherheitshalber Ihren Software-Hersteller zu fragen, ob er unsere Kartenterminals unterstützt, falls Sie sich nicht sicher sind.

  • Was muss ich für die Telematikinfrastruktur und meine Kartenleser beachten?

    Dies kann der Hersteller leider nicht alleine beantworten. Die Fragestellung muss zusammen mit Ihrer Infrastruktur und Software innerhalb der Praxis betrachtet werden. Was die Ingenico Healthcare für die Telematikinfrastruktur ab Juli bereitstellt und welche Rahmenbedinungen zu berücksichtigen sind, entnehmen Sie bitte unserer Informationsbroschüre:

    Informationen rund um die Telematikinfrastruktur

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